Ärzte Zeitung, 17.01.2011

Sachsen will Image von Pflegeberufen verbessern

DRESDEN (tt). Sachsens Sozialministerin Christine Clauß will für ein besseres Image des Pflegeberufs sorgen. Das kündigte die CDU-Politikerin anlässlich des "Sächsischen Unternehmertag Pflege" an, der vor kurzem zum ersten Mal in Dresden stattfand.

"Pflege richtet sich selten nach der Uhr", so die Ministerin. Damit sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pflege besonders schwierig.

"Gerade um junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern, müssen wir an dessen Image arbeiten. Eine sorglose Zukunft für unsere Hochbetagten und Hilfebedürftigen sichern wir eben nur mit unserer motivierten Jugend", erläuterte die Ministerin.

Christine Clauß betonte in diesem Zusammenhang auch die besondere Bedeutung der privaten Unternehmer in der sächsischen Pflegelandschaft.

"Die Herausforderungen des demographischen Wandels in der Pflege können wir nur durch staatliches Engagement und durch das Engagement und Qualitätsbewusstsein der privaten Anbieter entgegentreten", sagte die Sozialministerin beim Unternehmertag.

Topics
Schlagworte
Pflege (5571)
Personen
Christine Clauß (90)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »