Ärzte Zeitung online, 27.05.2011

Bundesrat sieht Pflegepläne Schröders kritisch

BERLIN (dpa). Der Bundesrat bewertet Details der Pläne von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisch, für Arbeitnehmer die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern.

Sie sollen bei der häuslichen Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger die Möglichkeit erhalten, maximal zwei Jahre die Stundenzahl im Job bei staatlich geförderter Aufstockung des Arbeitsentgelts zu reduzieren.

Die Länder halten es für möglich, dass sich kleine Unternehmen wegen zu hoher Bürokratiekosten an dem Pflegezeitmodell gar nicht beteiligen - und sprachen sich für Änderungen aus.

Sie verlangen zudem Auskunft über die finanziellen Auswirkungen auf die Länder, die sich aus einem neuen Kündigungsschutz während der Pflegezeit ergeben.

Topics
Schlagworte
Pflege (5331)
Personen
Kristina Schröder (141)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »