Ärzte Zeitung, 06.10.2011

Charité bietet akademische Pflegeausbildung

BERLIN (ami). Eine akademische Pflegeausbildung absolvieren seit Kurzem 17 junge Menschen an der Akademie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Dazu kooperiert die Charité mit der privaten Akkon Hochschule und der Evangelischen Fachhochschule.

Sieben Pflegeschüler streben parallel zu ihrer Pflegeausbildung den "Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegemanagement" an der Akkon-Hochschule an.

Zehn weitere Azubis schließen an die drei Ausbildungsjahre noch ein Jahr an der Evangelischen Fachhochschule an, um den "Bachelor of Nursing" zu erhalten.

"Hier reagieren wir auf die gestiegene Nachfrage nach Pflegefachkräften. Wir sind an der Charité außerdem stets bemüht, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und in der Ausbildung auf solide Füße zu stellen", so die Pflegedirektorin der Charité Hedwig François-Kettner.

600 Ausbildungsplätze in der Charité

Insgesamt bietet die Charité im aktuellen Ausbildungsjahr mehr als 600 Ausbildungsplätze in acht verschiedenen Gesundheitsberufen. 73 Pflege-Azubis haben neu begonnen.

In der Operationstechnischen Assistenz und in der Physiotherapie stehen je 22 Lehrstellen zur Verfügung. In der Hebammenausbildung hat die Charité die Lehrstellen um 22 Plätze auf dann insgesamt 42 erhöht.

Neu ist, dass die Akademie der Charité eine sechsmonatige Ausbildung zum medizinischen Sektions- und Präparationsassistenten anbietet.

"Wir reagieren mit diesem speziellem Ausbildungskurs auf eine bundesweit enorm gestiegene Nachfrage", so Kursleiter Anistan Sebastiampillai.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »