Ärzte Zeitung, 23.01.2012

Weniger Klinikaufenthalte wegen Rauschmitteln

KÖLN (iss). Im Jahr 2010 wurden fast 102.000 Patienten aus NRW wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz stationär behandelt. Das waren 1,6 Prozent weniger als 2009, aber mit 10,9 Prozent deutlich mehr als 2005.

Nahezu drei Viertel der Patienten waren nach Angaben des statistischen Landesamtes Männer.

Der weitaus überwiegende Teil der wegen "psychischer und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen" Behandelten - 80 Prozent - war zurzeit des Krankenhausaufenthaltes zwischen 25 und 65 Jahre alt, 14 Prozent waren jünger als 25.

Bei 72 Prozent der Fälle war Alkohol die Ursache für die behandlungsbedürftigen Störungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »