Ärzte Zeitung, 09.10.2012

Informationsdefizite

Pflegeberatung für mehr Angehörige wichtig

FRANKFURT/MAIN (ine). Hausärzte sollten besser in die Beratung von pflegenden Angehörigen eingebunden werden, forderten Pflegeexperten auf einer Fachtagung. Bislang nutzen nur wenige der pflegenden Angehörigen regelmäßig Beratungsangebote.

Nach Angaben von Ulrich Schneekloth vom TNS Infratest Sozialforschung in München nutzen nur 16 Prozent der pflegenden Angehörigen regelmäßig Beratungsangebote, die Informationsdefizite sind hoch.

"Viele sehen einfach keinen Informationsbedarf", so Schneekloth der Ersatzkassen über die "Möglichkeiten und Grenzen ambulanter Versorgung" an der Fachhochschule Frankfurt/Main.

Die Professorin Michaela Röber vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der FH ist für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Sektoren hinweg.

"Qualifizierte Pflegeberatung muss eine Lotsenfunktion übernehmen."

Oliver Blatt vom Ersatzkassenverband in Berlin wies darauf hin, dass Hausärzte nicht per se Fachleute für das Thema Pflegeversicherung sind. Sie müssten, um die Beratung zu übernehmen, qualifiziert werden: "Als Vertrauenspersonen sind Hausärzte auf jeden Fall eine Institution."

Topics
Schlagworte
Pflege (5439)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[15.10.2012, 11:42:07]
Mortimer Graf zu Eulenburg 
Bitte nochmal
> "Viele sehen einfach keinen Informationsbedarf", so Schneekloth der Ersatzkassen über die "Möglichkeiten und Grenzen ambulanter Versorgung" an der Fachhochschule Frankfurt/Main.


drüberlesen, original Pressemitteilung rausholen, STRG-C / STRG-V und dann diesen Kommentar löschen :) BG zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Weniger HIV-Neuinfektionen in Deutschland

Rund 86.000 Menschen in Deutschland sind HIV-positiv, schätzt das RKI. Die Zahl der Neuinfektionen ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. mehr »

Diagnose von Hautflecken per Smartphone

Die Lockerung des Fernbehandlungsverbots wirkt. Die Teledermatologie-Anwendung AppDoc soll Patienten mit verdächtigen Hautflecken zu einer schnelleren Diagnose verhelfen. mehr »