Ärzte Zeitung, 22.03.2013

GBA-Richtlinie

Neue Pflege-Konzepte lahmen

BERLIN. Vor exakt einem Jahr trat die unter Ärzten umstrittene Heilkundeübertragungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in Kraft.

Auslöser der Ärztekritik ist die Befürchtung, es könne eine neue, für die Kostenträger günstigere Leistungserbringerebene entstehen. Bei Infusionstherapien, in der Wundversorgung oder beim Fallmanagement sollen Pflegekräfte selbstständig Heilkunde ausüben.

Diagnose und Indikationsstellung sollen aber bei den Ärzten verbleiben. Im Augenblick werden die Voraussetzungen geschaffen, Pflegekräfte für die Aufgaben zu qualifizieren. Danach soll eine bis zu acht Jahren währende Erprobungsphase folgen. (af)

Topics
Schlagworte
Pflege (5219)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »