Ärzte Zeitung, 28.10.2013
 

Kuratorium Altershilfe

"Wir können auf Pflegereform nicht warten"

KÖLN. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) drängt auf einen "Nationalen Aktionsplan für die Pflege". "Wir können nicht länger auf eine Reform warten", sagte der KDA-Vorsitzende Jürgen Gohde.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff müsse "zügig" eingeführt werden, um Gestaltungsraum für mehr Prävention und Rehabilitation zu schaffen.

Das KDA sieht die Zukunft der Pflege "im Quartier". Daher sollten Kommunen besser ausgestattet werden, um eine "die Infrastruktur steuernde Rolle übernehmen" zu können.

Bisher fehlten auch bezahlbare haushaltsnahe Dienstleistungen, damit Menschen mit Pflegebedarf möglichst lange zu Hause leben können.

Als "Schlüsselfrage" bezeichnet das KDA die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte: "Pflege darf nicht länger ein prekärer Beschäftigungssektor sein", fordert das KDA. (fst)

Topics
Schlagworte
Pflege (4875)
Personen
Jürgen Gohde (34)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »