Ärzte Zeitung, 25.08.2014

Pflege

Immer mehr Altenpfleger kommen aus dem Ausland

BERLIN. Um die Pflege alter Menschen in Deutschland machen sich immer mehr Pflegekräfte aus anderen EU-Ländern und sogenannten Drittstaaten verdient.

Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" stieg die Zahl der EU-Ausländer unter den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Altenpflegern in 2013 um 19,8 Prozent. Bei den Altenpflegern aus Drittstaaten betrug der Zuwachs 13,5 Prozent.

Dagegen nahm die Zahl der Beschäftigten mit deutschem Pass nur um 5,1 Prozent zu, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA).Nach Angaben der Bundesagentur gibt es derzeit bundesweit einen gravierenden Mangel an Pflegekräften.

"Damit sich die Engpässe nicht weiter verstärken, müssen wir jetzt handeln", sagte BA-Vorstand Raimund Becker der dpa. "Wir müssen die Situation entschärfen, indem wir eine Doppelstrategie verfolgen: das inländische Potenzial verstärkt für diesen Beruf gewinnen und gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben.". (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Ärzte wollen nicht klein beigeben

Beim bundesweiten Protesttag gegen das Terminservicegesetz haben sich niedergelassene Ärzte über alle Fachgruppen einig in ihrer Ablehnung gezeigt. mehr »

Dicke Luft um Grenzwerte

In die Debatte um gesundheitliche Auswirkungen von Luftschadstoffen haben sich weitere Politiker und Ärzte eingeschaltet. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sieht keinen Anlass, die Grenzwerte zu verändern. mehr »