Ärzte Zeitung App, 11.11.2014

Pflege

Neuer Studiengang ist eng an universitäre Medizin angebunden

LÜBECK. Die Universität Lübeck hat ein neues Studienangebot für die akademische Pflege gestartet. 27 Studentinnen und sieben Studenten haben das duale Bachelorstudium zum Wintersemester bei Studiengangsleiter Professor Sascha Köpke aufgenommen.

Sie verbinden ihre berufliche Ausbildung im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) oder einer Pflegeeirichtung mit dem universitären Studium, das Inhalte aller drei Pflegeberufe- Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege - integriert.

Ein besonderes Merkmal ist die enge Anbindung an die Lehre und Forschung in der universitären Medizin und benachbarter Fächer wie der Psychologie - nach Angaben der Hochschule ein Novum für Pflegestudiengänge in Norddeutschland.

Die künftigen Absolventen werden in erster Linie auf komplexe pflegerische Aufgaben in der Versorgung vorbereitet. Neben praktischen Berufswegen eröffnet der Bachelorabschluss auch den Zugang zu weiterführenden Masterstudiengängen bis hin zu einer wissenschaftlichen Laufbahn.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) betrachtet den Studiengang als Stärkung des Berufs und bezeichnete ihn als Perspektive für einen Aufstieg innerhalb des Berufsfeldes.

Das Land hatte sich für die Errichtung des Studiengangs eingesetzt und fördert ihn mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von einer Million Euroüber einen Zeitraum von vier Jahren. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »