Ärzte Zeitung online, 30.12.2014

NRW-Ministerin fordert

Geld aus Pflegeversicherung für Alten-Quartiere

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens will Geld aus der Pflegeversicherung für altengerechte Wohnviertel verwenden.

DÜSSELDORF. Nach Vorstellung von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) soll die Pflegeversicherung verpflichtet werden, einen kommunalen Fonds für die Gestaltung altengerechter Quartiere aufzulegen.

Daraus sollten entsprechende Planungs- und Strukturmaßnahmen zur Hälfte mitfinanziert werden.

Ziel sei, dass Senioren so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben könnten, erklärte Steffens in Düsseldorf.

Der Fonds müsste von der Bundesregierung im Sozialgesetzbuch verankert werden.

"Das Jahr 2015 braucht mehr Mut in der Pflege", unterstrich die Ministerin. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege habe diesbezüglich reichlich Handlungsbedarf.

Dazu gehöre, dass der Bund den Kommunen endlich ein Mitspracherecht bei der Zulassung neuer Pflegeheime einräume. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »