Ärzte Zeitung online, 19.03.2015

Berlin berichtet

Ambulante Pflegedienste sorgen für Millionenschäden

BERLIN. Lug und Betrug bei Ambulanten Pflegediensten in Berlin verursachen nach Angaben des Landes jährlich einen Schaden in Millionenhöhe.

"Für ganz Berlin schätze ich das auf mindestens 50 Millionen Euro pro Jahr", sagte Stephan von Dassel, Sozialstadtrat im Bezirk Mitte, am Donnerstag.

Vor allem mit Privatdiensten in russischer Hand gebe es große Probleme: "Von rund 100 russischen Pflegediensten haben wir gegen 80 Prozent handfeste Belege für unseriöses Arbeiten."

Häufig spielten die Dienste und vermeintliche Pflegebedürftige dem Sozialamt und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen bei Hausbesuchen ein bühnenreifes Schauspiel vor.

Mitarbeiterinnen des Sozialamtes berichteten von Hausbesuchen, bei denen die vermeintlichen Pflegebedürftigen scheinbar verwirrt und bewegungsunfähig im Bett gelegen hätten, kurz darauf aber einkaufen gegangen seien, eine Kreuzfahrt gemacht hätten oder gar im Theater aufgetreten seien.

Im Januar 2015 lagen bei der Staatsanwaltschaft Berlin 223 Anzeigen gegen insgesamt 154 Pflegedienste vor. (dpa)

[20.03.2015, 18:09:26]
Dr. Olga Potuzhek 
Nachbarland
Auch in Österreich liegen ähnliche Verhältnisse vor!Das Allgemeine Krankenhaus in Wien 9.Bezirk ist mit Ärzten sowie mit Pflegepersonal nicht gut versorgt. Viele Ausländer wenig interessierte Inländer.Herr Professor Scekares, der neue WIENER ÄRZTEKAMMERPRÄSITENT, versucht durch Verhandlungen Ordnung in das Chaos zu bringen. Doch es scheint ein "GORDISCHER KNOTEN" zu sein.
Mit kollegialen Grüßen Dr.Olga Potuzhek-pensionierte Internistin aus Wien.20.03.2015 zum Beitrag »

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