Ärzte Zeitung, 14.09.2015

Pflegeversicherung

Barmer GEK fordert den Einheitsmarkt

WÜRZBURG. Mit Blick auf die Ende September startenden parlamentarischen Beratungen des Pflegestärkungs-Gesetzes II fordert die Barmer GEK weitere Maßnahmen für eine solide Finanzierung.

Dazu sei es nötig, das Nebeneinander von sozialer und privater Pflegeversicherung zu überwinden. Die Pflegeversicherung der PKV ist als Folge einer deutlich geringeren Pflegelast preiswerter und verfügt inzwischen über Kapitalrückstellungen von 24 Milliarden Euro.

Eine weitere Forderung der Barmer GEK: Im Pflegestärkungs-Gesetz sollte klargestellt werden, dass die Leistungen dynamisiert werden, damit sie in Zukunft nicht an Wert verlieren. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »