Ärzte Zeitung online, 13.03.2017
 

Rheinland-Pfalz

Woher sollen Pfleger kommen?

MAINZ. Vergrätzt hat die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz (KGRP) auf die Aussage von Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zur Festlegung von Personaluntergrenzen in der Krankenhauspflege reagiert. Bätzing-Lichtenthäler hatte die Festlegung als "wichtigen Schritt" für Patientensicherheit und Arbeitssituation bezeichnet. Wenn starre Pflegeanhaltszahlen in die Welt gesetzt würden, müsse auch klar gesagt werden, woher das Personal kommen soll und wer es finanziert, fordert Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der KGRP. Laut einer vom Landesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Expertise waren 2015 über 1100 Stellen in der Pflege unbesetzt, weil Personal fehlte. (aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »