Ärzte Zeitung online, 12.10.2017

Behandlungspflege

Kritik an Finanzierung

BERLIN. Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege fordert Politiker mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin auf, "die Diskriminierung der Behandlungspflege" zwischen ambulanter und stationärer Pflege zu beseitigen. Politisches Ziel müsse es sein, eine Gesetzesgrundlage zu schaffen, damit Behandlungspflege wie in der häuslichen Pflege auch in Heimen über die Krankenkassen finanziert wird. Der Verband weist darauf hin, dass der Anteil der Behandlungspflege im stationären Bereich wächst. Damit würden die stationär gepflegten Menschen über Gebühr belastet, weil sie einen immer größeren Teil der Kosten über den steigenden Eigenanteil schultern müssen. (eb)

Topics
Schlagworte
Pflege (5323)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »