Ärzte Zeitung online, 03.11.2017

Häusliche Pflege

Informationen zur Entlastung Angehöriger

POTSDAM. Das Gesundheits- und Sozialministerium in Brandenburg hat eine neue Broschüre über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige veröffentlicht. Die kostenlose Broschüre "Zeit nehmen" soll über Angebote zur Unterstützung im Alltag informieren. Sie erklärt auf 24 Seiten, wie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Ansprüche aus der sozialen Pflegeversicherung nutzen können.

"Viele Pflegebedürftige und Angehörige fühlen sich überfordert, sich in dem als undurchschaubar wahrgenommenen, komplexen Leistungsdschungel der Pflegeversicherung zurechtzufinden", sagte Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt. Sie begrüßte jedoch, dass die Unterstützungsleistungen mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz ausgeweitet wurden.

Leistungen könnten damit individueller und flexibler in Anspruch genommen werden. Rund 112.000 Menschen in Brandenburg sind der aktuellen Pflegestatistik zufolge pflegebedürftig. 78 Prozent von ihnen werden zu Hause versorgt.Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen wird allein von Angehörigen gepflegt. (ami)

Die Broschüre kann im Internet auf der Webseite www.masgf.brandenburg.de bestellt werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

TI-Anschluss verweigern und dann klagen

An den Konnektoren scheiden sich die Geister. Medi-Vorstand Dr. Werner Baumgärtner sucht jetzt die juristische Auseinandersetzung. Sein Ziel: Sicherheitslücken in den Geräten feststellen zu lassen. mehr »