Ärzte Zeitung, 11.09.2013
 

Ultraschall-Screening

Brandenburg zieht nach

POTSDAM. Auch in Brandenburg wird es bald eine Übergangsregelung zur Abrechnung des neuen Ultraschall-Screenings im Rahmen der Schwangerenvorsorge geben. Eine Vereinbarung zwischen Kassen und KV Brandenburg befand sich Anfang September im Unterschriftenverfahren.

"Hier ist der Druck anscheinend so groß gewesen, dass die Krankenkassen auf Landesebene sehr schnell bereit waren, die vom Berufsverband geforderten Summen auch zu leisten", sagte KV-Chef Dr. Hans-Joachim Helming, selbst Gynäkologe, der Vertreterversammlung am 6. September.

Abgerechnet wird in Brandenburg die Untersuchung für 110,75 Euro und die Beratung für 8,74 Euro. Das entspricht exakt den Beträgen, die unter anderem in Berlin und Schleswig-Holstein vereinbart wurden.

Die Übergangsregelung deckt die Zeit ab, bis auf Bundesebene eine Bewertung der vom Gemeinsamen Bundesausschuss neu beschlossenen Leistung festgelegt ist. Eine GOÄ-Rechnung ist damit hinfällig. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »