Ärzte Zeitung online, 10.04.2014

Drogenbeauftragte fordert

Jugendliche besser vor E-Zigaretten schützen!

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will dafür kämpfen, dass Jugendlichen der Zugang zu E-Zigaretten und E-Shishas erschwert wird.

BERLIN. Jugendliche müssen besser vor den möglichen Gesundheitsgefahren von E-Zigaretten und E-Shishas geschützt werden. Das fordert Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

In einer Pressemitteilung spricht sie sich dafür aus, dass das Jugendschutzgesetz um die neuen nikotinhaltigen Erzeugnisse erweitert werden sollte. Das Gesetz in der jetzigen Form schließe lediglich ein Abgabe- und Rauchverbot für Tabakwaren ein, so Mortler.

Auch will die Drogenbeauftragte dafür kämpfen, dass Jugendlichen keine Möglichkeit mehr haben, Tabak und Alkohol über das Internet zu bestellen. Für eine verbindliche gesetzliche Regelung hätten sich selbst die Internetanbieter ausgesprochen, berichtet Mortler. (ths)

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