Ärzte Zeitung, 28.07.2014

Prävention

Pädiater fordern mehr Medizin für Flüchtlinge

BERLIN. Minderjährige Flüchtlinge müssen das gleiche Recht auf medizinische Versorgung erhalten wie andere Kinder in Deutschland. Davon sei man aber noch weit entfernt, teilte die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) mit.

So stünden minderjährigen Flüchtlingen weniger Gesundheitsleistungen zu, als in der GKV vorgesehen. Beispielsweise würden Impfungen und U-Untersuchungen nicht gezahlt.

Die DAKJ beruft sich auf Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, die auch von Deutschland unterzeichnet wurde. Staaten verpflichten sich darin, "sich für das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit für alle Kinder einzusetzen", so Dr. Elke Jäger-Roman, Vize-Generalsekretärin der DAKJ. (ras)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »