Ärzte Zeitung, 12.08.2014

Im Norden

Nur jeder fünfte Mann geht zur Vorsorge

KIEL. Nur jeder fünfte anspruchsberechtigte Mann im Norden nutzt die Krebsfrüherkennung.

Nach Angaben der AOK Nordwest waren im vergangenen Jahr 19,4 Prozent der Männer über 45 Jahren wegen dieser Untersuchung beim Arzt. Bei den anspruchsberechtigten Frauen ab 20 Jahren betrug der Anteil dagegen 39,1 Prozent.

Die AOK appellierte an die Versicherten, den Check-up stärker in Anspruch zu nehmen und verwies in diesem Zusammenhang auf 18.885 jährliche Krebs-Neuerkrankungen im nördlichsten Bundesland und 7586 Todesfälle.

Diese Zahlen des Krebsregisters stammen aus dem Jahr 2011. AOK-Chef Martin Litsch glaubt, dass vielen Männern die Früherkennungsuntersuchungen unangenehm erscheinenund sie sich zu wenig Gedanken über die Folgen machen. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »