Ärzte Zeitung, 31.10.2014

Präventionsgesetz

Experten sind "verhalten optimistisch"

BERLIN. Das Präventionsgesetz der Bundesregierung wird offenbar konkreter. Nach den ersten Ankündigungen sind offenbar einige Forderungen der Bundesvereinigung Prävention in die Überlegungen der Bundesregierung aufgenommen worden.

Nach Medienberichten soll dabei vor allem die Verhaltensprävention sowie wie die Prävention in Lebenswelten wie Kitas und Betrieben gestärkt werden.

Der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Uwe Prümel-Philippsen, zeigte sich dazu "verhalten optimistisch". "Wir werden sehen müssen, wie das Gesetz tatsächlich formuliert wird und wie es dann mit Leben gefüllt wird und eine gewisse Verbindlichkeit dadurch entsteht", sagte Prümel-Philippsen im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Er sehe es aber positiv, dass die Bundesregierung nun Schritte unternehme, nach dem es seit zwölf Jahren keine weitere Entwicklung auf diesem Feld gebe.

Positive Reaktionen auch bei der Techniker Krankenkasse in Rheinland-Pfalz: Nun müsse sichergestellt werden, dass die Gelder Menschen erreichen, "die sich normalerweise nicht mit dem Thema Prävention befassen." (bee)

Topics
Schlagworte
Prävention (2599)
Organisationen
TK (2365)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »