Ärzte Zeitung, 16.12.2014

RKI

Fakten zur Männergesundheit veröffentlicht

BERLIN. Männer sterben im Mittel früher als Frauen, haben mehr Probleme mit Alkohol, aber weniger psychische Störungen. Und: Sie fühlen sich subjektiv gesünder als Frauen.

Diese und viele weitere Daten und Informationen aus amtlichen Statistiken und Studien hat das Robert Koch-Institut in einem Bericht zur Männergesundheit zusammengefasst. "Die Zahlen sind nicht neu, aber viele Bewertungen und Schlussfolgerungen", erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

Verbesserungsbedarf gibt es demnach unter anderem bei der passenden Prävention: Männer werden seltener von den Angeboten erreicht und nutzen sie deutlich weniger als Frauen. (dpa)

Den Bericht über die gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland finden Sie unter www.rki.de.

[17.12.2014, 10:29:26]
Dr. Ursula Kramer 
Technikaffinität - Chance für die Männergesundheit
"Mann" beschäftigt sich lieber mit Gesundheit, wenn sie im Technikmantel als App daherkommt, so das Fazit einer AOK Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2013. Danach nutzt bereits jeder 5. Mann Gesundheits-Apps und 42 Prozent geben an, sich dadurch gesundheitsbewußter zu verhalten. Weil knapp 2 Jahre später jeder 2. in Deutschland ein Smartphone sein Eigen nennt, haben sich die theoretischen Voraussetzung für erfolgreiche, digitale Prävention weiter deutlich verbessert. "Länger leben dank App??" oder doch nur "besser unterhalten mit Apps", die z. B. als "Vorsorge-Skat" spielerisch vermitteln, wie geschlechtsspezifische Lebensstilunterschiede die Lebenserwartung verändern können? Fakt ist: Über die Festtage erleben die App-Stores jedes Jahr einen besonderen Ansturm. Was treibt die Nutzer an, nach Fitness- und Gesundheits-Apps zu stöbern - Langeweile oder die Reue nach der festlichen Völlerei? Es bleibt spannenend... zum Beitrag »

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