Ärzte Zeitung, 18.02.2015

Neurologie

Frühe Reha in drei Kliniken von Vivantes

Vivantes setzt in Berlin auf den Ausbau der neurologischen Frührehabilitation.

BERLIN. Eine neurologische Frührehabilitation gibt es jetzt am Vivantes-Klinikum in Berlin-Neukölln. Neben Spandau und Reinickendorf ist die Neuköllner Einrichtung die dritte ihrer Art von Vivantes in Berlin.

Nach und nach werden 14 Frühreha-Betten eingerichtet, bei der Hälfte von ihnen wird auch eine Monitor-Überwachung möglich sein.

Seit Mitte Januar stehen vier Betten für neurologische und neurochirurgische Patienten zur Verfügung, die so parallel zur medizinischen Versorgung mit der Rehabilitation beginnen können. Eine Verlegung in eine andere Klinik ist damit nicht notwendig.

Professor Darius Günther Nabavi, Chefarzt Neurologie und neurologische Frührehabilitation, sagte bei der offiziellen Eröffnung der FrührehaAbteilung: "Die Frührehabilitation im Hause ermöglicht, dass wir unsere schwerst betroffenen Patienten länger vor Ort behandeln können und so frühzeitig körperlichen Beeinträchtigungen entgegenwirken."

Die Anzahl der Pflegekräfte ist laut Vivantes im Verhältnis zu den betreuten Patienten besonders hoch. Zudem ist die Rehabilitation interdisziplinär ausgerichtet und bezieht Fachärzte und Therapeuten ein.

Mindestens 300 Minuten täglich erhalten Frührehabilitationspatienten Physiotherapie, Physikalische Therapie, Ergotherapie, therapeutische Pflege, neuropsychologische Therapie und Logopädie. (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »