Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Prävention

AG der SPD fordert Nachbesserungen

BERLIN. Die Arbeitsgruppe Gesundheit in der SPD hält den Gesetzentwurf der großen Koalition zur Gesundheitsvorsorge für unzureichend.

"Prävention muss vor allem den Zusammenhang von Armut und Krankheit bekämpfen", sagte der neu gewählte AG-Chef, der Arzt und hessische Landtagsabgeordnete Thomas Spies, der Deutschen Presse-Agentur.

"Deutschland hat 14 Jahre Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Arm und Reich, Schweden zwei Jahre." Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) setze vor allem auf Beratungsangebote und Aufklärungskampagnen, "die das am wenigsten wirksame Instrument sind", so Spies.

Prävention dürfe auch nicht länger Marketing-Mittel der Kassen sein, um Mitglieder zu gewinnen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Prävention (3316)
Personen
Hermann Gröhe (1102)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

HPV-Infektion durch Oralsex wohl eher selten

Frauen mit zervikaler HPV-Infektion übertragen die Viren offenbar nur sehr selten auf ihre Mundschleimhäute oder die ihres Sexualpartners, so eine kleine Studie. mehr »

Spahn schiebt neue Gesetzesinitiativen an

Die nächsten Reformen stehen ins Haus: Gesundheitsminister Spahn nimmt die Ausbildung in Apotheke und Klinik ins Visier - und präsentiert zwei Gesetzesvorlagen. mehr »

Staatliche Digitalprojekte dauern zu lange

Kanzleramtsminister Helge Braun wünscht mehr Tempo bei der Digitalisierung in Deutschland. Die KBV zeigt sich indes zuversichtlich, dass die TI-Anbindung bis Ende Juni für die meisten Arztpraxen klappt. mehr »