Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Prävention

AG der SPD fordert Nachbesserungen

BERLIN. Die Arbeitsgruppe Gesundheit in der SPD hält den Gesetzentwurf der großen Koalition zur Gesundheitsvorsorge für unzureichend.

"Prävention muss vor allem den Zusammenhang von Armut und Krankheit bekämpfen", sagte der neu gewählte AG-Chef, der Arzt und hessische Landtagsabgeordnete Thomas Spies, der Deutschen Presse-Agentur.

"Deutschland hat 14 Jahre Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Arm und Reich, Schweden zwei Jahre." Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) setze vor allem auf Beratungsangebote und Aufklärungskampagnen, "die das am wenigsten wirksame Instrument sind", so Spies.

Prävention dürfe auch nicht länger Marketing-Mittel der Kassen sein, um Mitglieder zu gewinnen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Prävention (3088)
Personen
Hermann Gröhe (1099)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »