Ärzte Zeitung, 12.08.2015

Prävention

Thüringen hinkt bei der Vorsorge deutlich hinterher

ERFURT. In Thüringen nutzen deutlich weniger gesetzlich Krankenversicherte regelmäßig die Früherkennungsuntersuchung beim Hausarzt als im Bundesvergleich. Zum sogenannten Gesundheits-Checkup für Menschen ab 35 Jahre kamen im vergangenen Jahr etwa 328.000 Thüringer, wie die Krankenkasse IKK classic unter Berufung auf ärztliche Abrechnungsdaten berichtet.

Damit nimmt das Angebot zur Vorsorge nur jeder Vierte der Anspruchsberechtigten wahr. Bundesweit liegt die Teilnahmequote hingegen bei 34 Prozent. Bei dem "Gesundheits-TÜV" geht es vor allem um die Früherkennung chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Nierenleiden sowie Diabetes mellitus. (zei)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Häufiger Anaphylaxie unter Erdnuss-Immuntherapie

Schlechte Nachrichten für Patienten mit Erdnuss-Allergie: Einer Meta-Analyse zufolge traten unter einer oralen Immuntherapie bei Kindern deutlich mehr allergische Reaktionen auf. mehr »

Unterschiedliche Positionen zur Impfpflicht

Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Masern-Impfschutz gar nicht so schlecht da. Ein Grund, sich auszuruhen, ist das nicht, meinen Ärztevertreter. Doch wie weit sollte eine Impfpflicht gehen? mehr »

Honorar für Leichenschau soll mehr als verdoppelt werden

Eine Arztstunde für rund 220 Euro: Gesundheitsminister Jens Spahn plant eine Neubewertung der Leichenschau in der GOÄ ab 2020. Bei den Ärzten stößt er damit auf Gegenliebe. mehr »