Ärzte Zeitung online, 12.11.2015

Prävention

Krebsvorsorge bei Sachsens Frauen hoch im Kurs

DRESDEN. Sachsens Frauen nehmen überdurchschnittlich oft die Angebote zur gynäkologischen Krebsvorsorge wahr. Im vergangenen Jahr nahmen 53,6 Prozent eine Früherkennungsuntersuchung in Anspruch, während es deutschlandweit lediglich 48,3 Prozent waren, wie die IKK classic mit Verweis auf ihre eigenen Versichertendaten mitteilte.

Männer - das wird einmal mehr deutlich - sind bei der Vorsorge für Prostatakrebs allerdings nachlässiger. Nur 26,8 Prozent der Sachsen nutzten im vergangenen Jahr die medizinischen Früherkennungs-Angebote der Kassen. Das waren allerdings wie bei den Frauen noch deutlich mehr als im bundesweiten Schnitt. Hier waren es 24,3 Prozent. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »