Ärzte Zeitung, 19.11.2015

Hamburg

Mehr jugendliche "Komasäufer"

HAMBURG. In Hamburg gab es vergangenes Jahr mehr Jugendliche, die mit Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Damit entwickeln sich die Zahlen in der Hansestadt gegen den Bundestrend und gegen die Entwicklung im Nachbarland Schleswig-Holstein, wo 50 Jugendliche weniger registriert wurden.

214 Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren wurden in Hamburg mit einer Alkoholvergiftung eingewiesen, dies waren zehn mehr als im Vorjahr. In Schleswig-Holstein lag die Zahl absolut gesehen deutlich höher, bei 736.

Diese Zahlen nannte die DAK Gesundheit für den Norden. Sorge bereite ein Anstieg bei den Zehn- bis 15-Jährigen "Komasäufern". Die DAK will die Präventionsarbeit stärken. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Lauterbach will Erstkontakte extra vergüten

"Erstkontakte sollen sich lohnen": Mit einem Sonderbudget für Erstkontakte bei Fachärzten will der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Karl Lauterbach Ungerechtigkeiten bei der Terminvergabe beseitigen. mehr »