Ärzte Zeitung, 09.06.2016

Untersuchung

Spätere Einschulung verringert Rauch-Risiko

HAMBURG. Später eingeschulte Kinder rauchen als Erwachsene seltener und bleiben gesünder. Je jünger Erstklässler sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später rauchen. Mit jedem Monat, den sich die Einschulung verzögert, reduziert sich das langfristige Risiko zu rauchen um vier Prozent.

Zugleich erhöht sich die Chance, als Erwachsener gesund zu sein, mit jedem Monat späterer Einschulung um 2,4 Prozent. Diese Zusammenhänge präsentierten Forscher des Hamburg Center für Health Economics, des UKE und der Uni Hamburg.

Sie raten Eltern und Lehrern, sich das höhere Risiko für jüngere Schüler bewusst zu machen und mit präventiven Maßnahmen gegenzusteuern. Für die Studie wurden Daten des Sozioökonischen Panels ausgewertet, das jährlich 25.000 Menschen repräsentativ befragt. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »