Ärzte Zeitung, 09.11.2016

Niedersachsen

Dialogforum Prävention gegründet

HANNOVER. Die Sozialversicherungsträger in Niedersachsen und das Sozialministerium des Landes haben eine Landesrahmenvereinbarung zu Prävention und Gesundheitsförderung unterschrieben. Danach wollen die Unterzeichner ihre Zusammenarbeit ausbauen.

In einem neu zu schaffenden "Dialogforum Prävention" wollen die beteiligten Institutionen beraten, was sie trägerübergreifend tun können, um die Gesundheitsvorsorge im Land zu stärken. Man wolle "Handlungsbedarfe identifizieren und Handlungsempfehlungen aussprechen", hieß es in einer Mitteilung des Sozialministeriums.

Das Ziel: Menschen in ihrem Alltag stärker in ihrem gesundheitsbewussten Verhalten unterstützen und in ihrem Umfeld für gesunde Lebensbedingungen sorgen.

Dabei sollen Präventionsmaßnahmen in drei Lebensphasen "Gesund aufwachsen", "Gesund leben und arbeiten" und "Gesund im Alter" berücksichtigt werden. "Um die gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern, stehen Zielgruppen wie Erwerbslose, Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund besonders im Blickpunkt", so das Ministerium. Grundlage ist das 2015 verabschiedete Präventionsgesetz des Bundes. (cben)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »

So sieht die Gesundheitsversorgung in den 32 WM-Ländern aus

Bei der Fußball-WM in Russland sind die teilnehmenden Nationen mit hochkarätigen medizinischen Betreuerstäben am Start. Doch wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung in der Heimat aus? mehr »