Ärzte Zeitung online, 02.03.2017

Bayern

Darmkrebs-Vorsorge wird selten genutzt

MÜNCHEN. In Bayern wird die Möglichkeit der Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung wenig genutzt. Laut Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums geht nur jeder dritte 55- bis 75-Jährige (33 Prozent) zur für diese Altersgruppe kostenlosen Vorsorge. Bei den Frauen sind es mit 38 Prozent kaum mehr. Bis Ende dieses Jahres soll ein organisiertes Darmkrebsscreening starten.

Derzeit wird jedes Jahr bei 9000 Bayern die Diagnose Darmkrebs gestellt, 3000 sterben an der Erkrankung. Das sind weniger als in früheren Jahren. Dennoch ist die Krankheit in dem Bundesland die zweithäufigste Krebsform. Das Gesundheitsministerium ruft dazu auf, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »