Ärzte Zeitung online, 02.08.2017

Westfalen-Lippe

Immer weniger Jugendliche gehen zur J1

KÖLN. In Westfalen-Lippe gehen immer weniger Teenager zur Jugenduntersuchung J1. Darauf macht die AOK Nordwest aufmerksam. Nach einer Auswertung der Kasse nahmen im vergangenen Jahr nur 41,6 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren den Gesundheitscheck in Anspruch. Ein Jahr zuvor waren es noch 44,7 Prozent.

Unabhängig vom Alter wollten Eltern wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt, sagt der Vorstandsvorsitzende der AOK Nordwest Tom Ackermann. Die Jugenduntersuchung J1 sei ein wichtiger Termin und sollte unbedingt genutzt werden, sagt Ackermann. Die Untersuchung biete die Chance zu einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

„Opioide niemals als Add-on-Therapie!“

Für die Dauertherapie bei mittleren bis starken Schmerzen gibt es keine verträglicheren Analgetika als retardierte Opioide, betont Schmerzmediziner Norbert Schürmann. Daneben kritisiert der Schmerzexperte die Fixiertheit auf Morphin. mehr »