Ärzte Zeitung online, 15.08.2017
 

Kinderrechte

Kinderschutzbund wertet Wahlprogramme positiv

BERLIN. Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) begrüßt, dass nach SPD und Grünen nun auch die Union die Verankerung der Kinderrechte ins Grundgesetz in ihr Wahlprogramm aufgenommen hat. Damit könnte die Änderung nach der Bundestagswahl mit der Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen werden. "Wir erwarten jedoch die Formulierung konkreter Rechtsansprüche, nicht nur eine unverbindliche Staatszielbestimmung", stellte DKSB-Präsident Heinz Hilgers klar. Der Text des Grundgesetzes dürfe nicht hinter Artikel 24 der Grundrechtecharta der EU zurückbleiben. Um die Kinderrechte effektiv zu verankern, plädiert der DKSB für den Formulierungsvorschlag des Aktionsbündnisses Kinderrechte für einen neu zu schaffenden Artikel 2a im Grundgesetz. Dieser regelt das Recht des Kindes auf Förderung, Schutz und Beteiligung, wobei dann dem Kindeswohl ausdrücklich eine vorrangige Bedeutung zukommen würde.(ras)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »