Ärzte Zeitung online, 11.06.2018

Menschen mit geringem Einkommen

Grüne für kostenfreien Zugang von Verhütungsmitteln

BERLIN. Die Grünen im Bundestag wollen Menschen mit geringem Einkommen einen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglichen. Bislang gilt das nur für GKV-Versicherte bis zum 20. Lebensjahr. In einem Antrag im Bundestag sprechen sich die Grünen für die Anpassung der entsprechenden Regelungen im Sozialrecht aus und fordern die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen.

Für Bezieher beispielsweise von Arbeitslosengeld II ist bisher für Gesundheitspflege monatlich ein Satz von 15 Euro vorgesehen. Doch allein eine Monatspackung der "Pille" koste je nach Präparat zwischen drei und 22 Euro, heißt es.

Zwar gebe es in einzelnen Bundesländern bereits freiwillige Regelungen zur Kostenübernahme. Doch diese seien uneinheitlich und nur wenig bekannt. Bereits Ende vergangenen Jahres hat der Bundesrat in einer Entschließung eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme gefordert. (fst)

Topics
Schlagworte
Prävention (2839)
Krankheiten
Kontrazeption (1046)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Nach Laborreform - Alte EBM-Nummer, aber neue Fallen für den Bonus

So viel hat sich bei den Ausnahme-Kennnummern im Labor zum 1. April gar nicht geändert. Doch ihre Wirkung auf Laborkosten ist völlig anders als bisher. Lesen Sie am Beispiel des Diabetes, wie Sie neue Fallen im Labor vermeiden. mehr »

Neue MS-Medikamente für weniger Schübe und weniger Behinderung

Wie innovative Medikamente und neue Behandlungsrichtlinien die Therapie bei MS optimieren – das ist ein Schwerpunkt beim Kongress der Europäischen Neurologen in Lissabon. mehr »