Ärzte Zeitung online, 11.06.2018

Menschen mit geringem Einkommen

Grüne für kostenfreien Zugang von Verhütungsmitteln

BERLIN. Die Grünen im Bundestag wollen Menschen mit geringem Einkommen einen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglichen. Bislang gilt das nur für GKV-Versicherte bis zum 20. Lebensjahr. In einem Antrag im Bundestag sprechen sich die Grünen für die Anpassung der entsprechenden Regelungen im Sozialrecht aus und fordern die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen.

Für Bezieher beispielsweise von Arbeitslosengeld II ist bisher für Gesundheitspflege monatlich ein Satz von 15 Euro vorgesehen. Doch allein eine Monatspackung der "Pille" koste je nach Präparat zwischen drei und 22 Euro, heißt es.

Zwar gebe es in einzelnen Bundesländern bereits freiwillige Regelungen zur Kostenübernahme. Doch diese seien uneinheitlich und nur wenig bekannt. Bereits Ende vergangenen Jahres hat der Bundesrat in einer Entschließung eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme gefordert. (fst)

Topics
Schlagworte
Prävention (2905)
Krankheiten
Kontrazeption (1052)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »