Ärzte Zeitung, 09.05.2014

Pay For Performance

DAK beklagt ernüchternde Erfahrung

BERLIN. Die Erfahrungen mit Pay for Performance-Verträgen in der Onkologie sind ernüchternd. Darauf hat DAK-Vorstandsmitglied Thomas Bodmer beim Cognomed Branchentreff Onkologie am Donnerstag in Berlin verwiesen.

Der Markt sehe derzeit keine Notwendigkeit für solche Modelle, führte Bodmer aus. Ethische Fragen dazu, wer in solche Verträge eingeschrieben werden solle, seien ungelöst.

Die Ergebnisse objektiv zu messen, sei nach wie vor eine Herausforderung. Die bisherigen restriktiven Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit habe ebenfalls gebremst. Kurz: Der gewünschte Erfolg habe sich nicht eingestellt.

Für einen Erfolg der Pay for Performance-Verträge in der Zukunft sei eine aktivere Mitwirkung der Ärzte unerlässlich sagte Bruns. Zudem müssten die Risk Share-Modelle mit allen Direktverträgen kombinierbar werden. Dazu gehören auch Hausarztverträge, Disease Management Programme (DMP) und Arzneimittelrabattverträge. (af)

Topics
Schlagworte
IV-Verträge (197)
Krankenkassen (17171)
Organisationen
DAK (1551)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

38 Prozent mehr psychische Diagnosen bei jungen Erwachsenen

Immer mehr junge Erwachsene leiden unter psychischen Erkrankungen. Allein die Diagnose Depressionen hat um 76 Prozent seit 2005 zugenommen, so der Arztreport 2018. mehr »

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »