Ärzte Zeitung online, 14.01.2014

Südwesten

BKK-Hausarztvertrag mit neuen Leistungen

Eine neue Pflegeheimpauschale soll nach Angaben der Vertragspartner dazu beitragen, die Versorgung der eingeschriebenen Heimbewohner zu verbessern.

STUTTGART. Seit Anfang des Jahres können Hausärzte, die im Hausarztvertrag der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg (VAG BW) eingeschrieben sind, eine Pflegeheimpauschale geltend machen.

Die Pauschale von 15 Euro pro Quartal soll Anreize für die bessere Betreuung von Patienten im Pflegeheim dienen, berichten die Vertragspartner Landeshausärzteverband, Medi Baden-Württemberg und die BKK VAG. Neu hinzugekommen ist nach ihren Angaben auch ein Impfzuschlag von vier Euro pro Quartal.

Bei mehr eingeschriebenen BKK-Patienten als bisher können Hausärzte seit Jahresbeginn einen Zuschlag für die Behandlung chronisch Kranker abrechnen. Der entsprechende Indikationskatalog sei von 13 auf 19 Krankheitsgruppen aufgestockt worden, hieß es. Die Höhe der Pauschale P3 von 30 Euro pro Quartal sei unverändert geblieben.

In der Vertragsarbeitsgemeinschaft im Südwesten sind 72 Betriebskrankenkassen zusammengeschlossen. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So alt sind die Ärzte in Deutschland

Fast jeder dritte niedergelassene Arzt in Deutschland ist jenseits der 60. Wir zeigen in Grafiken, in welchen Fachbereichen die Vergreisung besonders stark ist. mehr »

Deutschland will Zuckerberg bezwingen

Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesundheitsbewusste Ernährung, so die Kritik beim 2. Zuckerreduktionsgipfel. Die Politik will eingreifen. mehr »

Riskanter Psychopharmaka-Einsatz in Altenheimen?

Wie oft bekommen Bewohner deutscher Altenheime beruhigende Medikamente? Diese Frage widmet sich eine jetzt Studie. Anscheinend liegt manches im Argen. mehr »