Ärzte Zeitung, 15.09.2009

Stiftung: Breiter Konsens gegen aktive Sterbehilfe

BERLIN (hom). Nach Einschätzung der Deutschen Hospiz Stiftung gibt es in der deutschen Politik einen breiten Konsens gegen die aktive Sterbehilfe. Alle fünf im Bundestag vertretenen Parteien würden sich klar dagegen aussprechen, sagte der geschäftsführende Vorsitzende der Stiftung, Eugen Brysch.

Am stärksten sei die Ablehnung organisierter Beihilfe zur Selbsttötung bei Union, SPD und Linken. Die FDP dagegen wolle nur die gewerbliche Hilfe bestrafen. "Wir wissen aus der Schweiz, wie riskant das ist." Den Grünen warf Brysch vor, beim Thema Sterbehilfe "vage" zu bleiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »