Ärzte Zeitung, 08.06.2010

Deutsche Palliativ-Stiftung gegründet

FULDA (ine). In Fulda haben Ärzte, Pflegende, eine Psychotherapeutin, eine Betriebswirtin und ein Seelsorger die Deutsche Palliativ-Stiftung gegründet. Die acht Männer und Frauen wollen sich für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Schwerstkranken und sterbenden Menschen einsetzen.

"Wir haben noch lange nicht die ganzheitliche Medizin, die dafür nötig ist und in einem Wohlstandsland wie Deutschland auch möglich wäre", sagt der Palliativmediziner und Vorstandsvorsitzende der neuen Stiftung, Thomas Sitte, in einer Mitteilung. Die Stifter wollen bundesweit die Hospiz- und Palliativversorgung fördern. Bereits vorhandene Projekte und Ideen sollen miteinander vernetzt werden.

Zur Aufgabe der Stiftung gehört auch die Organisation von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie die Förderung wissenschaftlicher Vorhaben. Zudem soll baldmöglichst ein Internet-Informationssystem mit Namen palliativ.net aufgebaut werden, das sich an alle Beschäftigten im Health-Care-Bereich richtet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »