Ärzte Zeitung, 10.10.2011

Hospizaufenthalte werden leichter bewilligt

KIEL (di). Kassen und Hospizverbände haben sich auf vereinfachte Regeln für die Bewilligung stationärer Hospizaufenthalte im Norden verständigt. Der Medizinische Dienst wird für Erstanträge nicht mehr eingeschaltet.

Die Reglung gilt in Schleswig-Holstein und Hamburg ab dem vierten Quartal, ist zunächst auf ein Jahr befristet und wird evaluiert.

Ziel der Vertragspartner ist es, Betroffenen und Angehörigen schneller Verlässlichkeit über die beantragten Aufenthalte zu geben.

Eine ebenso unbürokratische Regelung hatte jüngst ein Rechtsanwalt auch für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung angemahnt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »