Ärzte Zeitung, 17.11.2011

Mehr Geld für Hamburger Kinder-Hospiz

HAMBURG (di). Die Arbeit des Kinder-Hospizes Sternenbrücke in Hamburg hat durch eine Vereinbarung mit Hamburger Krankenkassen eine solidere wirtschaftliche Grundlage erhalten.

Die Krankenkassen handelten mit dem Hospiz einen tagesbezogenen Bedarfsatz von 450 Euro aus, bislang lag dieser bei 279 Euro.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Kassen tragen damit erheblich dazu bei, den Fortbestand der 2003 gegründeten Einrichtung zu sichern.

Kurzzeitbetreuung und lange Aufenthalte

Die Sternenbrücke bietet Kindern, die ohne Aussicht auf Heilung erkrankt sind, betreute Aufenthalte an. Möglich sind Kurzbetreuungen von bis zu 28 Tagen, aber auch längere Aufenthalte.

Viele Familien besuchen die Einrichtung wegen der belastenden Situation mehrfach. Zwölf Kinder und seit 2010 auch junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren können in der Sternenbrücke zusammen mit Eltern und Erwachsenen betreut werden.

Eine gesetzliche Grundlage für die Finanzierung gibt es bislang nicht. Betreiber ist eine Stiftung, die auf Spenden angewiesen ist.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »