Ärzte Zeitung App, 21.08.2014

Hospize

NRW gibt 12,5 Millionen Euro für ambulante Dienste

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen fördern die Krankenkassen in diesem Jahr ambulante Hospizdienste mit insgesamt 12,5 Millionen Euro. Das sind 1,2 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Das Geld geht an 219 Dienste, davon allein 16 für Kinder und Jugendliche. Von den Ersatzkassen kommen nach Angaben ihres Verbands vdek 4,8 Millionen Euro. In den ambulanten Diensten engagieren sich in Nordrhein-Westfalen 8400 ehrenamtliche Sterbebegleiter.

Ihre Arbeit sei wichtig und könne nicht hoch genug geschätzt werden, sagt Dirk Ruiss, vdek-Leiter in Nordrhein-Westfalen. "Das ist gelebte Solidarität und ein wichtiger Beitrag für eine humane Gesellschaft." (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »