Ärzte Zeitung online, 12.05.2016

Aktive Sterbehilfe

Weltkonferenz in Amsterdam startet

Rechtliche, ethische, politische und medizinische Fragen rund um das Thema aktive Sterbehilfe stehen im Mittelpunkt einer Weltkonferenz in Amsterdam, die am 12. Mai beginnt.

AMSTERDAM. In Amsterdam beginnt am 12. Mai die Weltkonferenz zur aktiven Sterbehilfe. Rund 800 Wissenschaftler, Juristen, Aktivisten, Politiker sowie Ärzte befassen sich bis zum Samstag mit rechtlichen, ethischen, politischen und medizinischen Fragen der Sterbehilfe.

Die Konferenz "Euthanasia" wird alle zwei Jahre vom Weltverband der Gesellschaften organisiert, die sich für eine Legalisierung der Sterbehilfe einsetzen. Der Verband hat zur Zeit 50 Mitglieder in 22 Ländern.

Aktive Sterbehilfe ist bislang nur in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Kolumbien unter bestimmten Bedingungen gesetzlich gestattet. Die Niederlande waren 2002 das erste Land der Welt mit einem "Euthanasie-Gesetz". (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »

Musiktherapie tut Krebskranken gut – zumindest kurzfristig

Ein Bericht für das IQWiG bescheinigt der Musiktherapie kurzfristigen Nutzen im Vergleich zur Routineversorgung bei Angst, Depression und Stress. Zur Bewertung von Langfrist-Effekten fehlen aber Daten. mehr »