Ärzte Zeitung, 20.09.2016

Mecklenburg-Vorpommern

40 Prozent mehr Geld für Hospizdienste

SCHWERIN. Die 15 Hospizdienste in Mecklenburg-Vorpommern erhalten nach Angaben des Ersatzkassenverbandes (vdek) insgesamt 1,1 Millionen Euro für die ambulante Sterbebegleitung in 2015. Dies entspricht einem Anstieg um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Damit übernehmen die Krankenkassen laut vdek-Landeschefin Kirsten Jüttner einen "wesentlichen Teil aller notwendigen Kosten" für eine würdevolle Betreuung sterbender Menschen. 2015 haben die geförderten Hospizdienste mit 581 ehrenamtlich Tätigen 731 Sterbende daheim begleitet. Nach Ansicht des vdek sterben noch immer zu viele Menschen im Krankenhaus, weshalb ein weiterer Auf- und Ausbau der ambulanten Hospizversorgung nötig sei. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »

So berechnen Ärzte den Wirtschaftlichkeitsbonus ihrer Praxis

Die Berechnung des Laborbonus ist nicht ganz einfach zu durchschauen. Aber wer sich damit beschäftigt, kann die Leistungen so zu steuern, dass der Bonus weitgehend erhalten bleibt. Unser Abrechnungsexperte gibt Tipps. mehr »