Ärzte Zeitung online, 07.12.2017

NRW

19 Millionen Euro für Hospizdienste

KÖLN. Die Krankenkassen haben in diesem Jahr die ambulanten Hospizdienste in Nordrhein-Westfalen mit 19 Millionen Euro gefördert. Das waren 1,8 Millionen Euro mehr als 2016. Davon profitierten nach Angaben des Ersatzkassenverbands vdek 235 Hospizdienste, darunter 32 für Kinder.

Die Mittel der Kassen dienen der Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Koordinierung. Die 9800 ehrenamtlichen Sterbebegleiter betreuten rund 11 800 Patienten.

"Die Sterbebegleiter leisten einen wertvollen Beitrag bei der Betreuung von Schwerkranken und ihren Angehörigen", sagte Dirk Ruiss, der Leiter des vdek in Nordrhein-Westfalen. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »