Ärzte Zeitung online, 23.02.2019

25 Jahre Zusammenarbeit

Deutsche PalliativStiftung ehrt Apotheker

Rainer Brosig, Entwickler eines Notfallsets für die häusliche Anwendung von nasalem Fentanyl, unterstützt die Palliativpharmazie seit vielen Jahren. Die Deutsche PalliativStiftung hat den Apotheker jetzt dafür geehrt.

Deutsche PalliativStiftung ehrt Apotheker

So sieht das von der Apotheke entwickelte kompakte Fentanyl-Mischset aus.

© Thomas Sitte

FULDA. Die Deutsche PalliativStiftung vergibt jährlich einen Ehrenbrief an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise im Hintergrund um den Aufbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung verdient gemacht haben. Jetzt wurden Apotheker Rainer Brosig und Team damit überrascht, wie die Stiftung mitteilt.

Deutsche PalliativStiftung ehrt Apotheker

Apotheker Rainer Brosig

© Thomas Sitte

Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kooperiere der Apotheker aus Fulda intensiv mit allen Akteuren der Gesundheitsversorgung für den Aufbau der Palliativversorgung, heißt es zur Begründung. Das gelte selbst dann, wenn Lösungen kurz vor Feierabend oder auch danach gefragt seien. Er und sein Team seien stets bereit, Leid zu lindern – auch mal auf unkonventionellem Weg, so Dr. Thomas Sitte, Vorsitzender der PalliativStiftung.

Zu den Besonderheiten seiner Arbeit zähle auch die Zubereitung von nasalem Fentanyl als Rezepturarzneimittel. Sogar schwerste Atemnot und heftigste Schmerzen bei Sterbenskranken könnten so zuhause und in Heimen effektiv gelindert werden, hebt die Stiftung lobend hervor. (run)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Die Insulintablette ist in weiter Ferne

Ein orales Basalinsulin hat in einer Studie bei Typ-2-Diabetes ähnlich gut gewirkt wie injiziertes Insulin glargin. Zu einer Therapie in Tablettenform wird es dennoch nicht kommen. mehr »

Bagatellverletzungen – ein Fall für UV-GOÄ

Schulunfall, Wegeunfall oder Sportunfall? Bei kleinen Verletzungen können auch Hausärzte gelegentlich auf die UV-GOÄ zurückgreifen. Das kann sich im Vergleich mit EBM-Leistungen der Wundversorgung durchaus lohnen. mehr »