Ärzte Zeitung, 11.10.2012

Bayern

Versorgungsforscher bündeln Know-how

MÜNCHEN (sto). Eine neue Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsversorgungsforschung (LAGeV) soll in Bayern die Kompetenzen von Wissenschaftlern und anderen Beteiligten im Gesundheitswesen bündeln.

Mit der Landesarbeitsgemeinschaft solle ein neuer Weg bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen beschritten werden, erklärte Bayerns Gesundheitsminister Marcel Huber.

Insbesondere auf den demografischen Wandel, die steigende Lebenserwartung sowie medizinische Innovationen müssten praktikable Antworten gefunden werden, erklärte Huber. Das Gesundheitssystem müsse sich auf neue Versorgungssituationen einstellen.

Für die bedarfsgerechte Ausrichtung des Gesundheitssystems seien umfassende Erkenntnisse der Versorgungsforschung nötig.

Der Landesarbeitsgemeinschaft werden etwa 40 Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis angehören. Vertreten sind unter anderem Landesärztekammer und die KV Bayerns.

Topics
Schlagworte
Versorgungsforschung (1656)
Organisationen
KV Bayern (923)
Personen
Marcel Huber (37)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »