Ärzte Zeitung, 16.04.2013

Krebsregister

BMG fordert Spielregeln bis Ende 2013

BERLIN. Die Spielregeln für die klinischen Krebsregister sollen bis Ende 2013 feststehen. Unter anderem müsse geklärt werden, in welcher Höhe die Leistungen der Ärzte vergütet werden sollten.

Das hat Hiltrud Kastenholz vom Bundesgesundheitsministerium auf der 8. Euroforum-Jahrestagung angekündigt. Schließlich müssten Klinikärzte und Niedergelassene sowohl Diagnosen als auch Therapieverläufe ihrer Krebspatienten an die Register melden.

Die Kassen förderten den Betrieb der klinischen Krebsregister durch eine fallbezogene Pauschale in Höhe von 119 Euro. Die Ärzte sollten ihre Leistung jedoch separat vergütet bekommen, so Kastenholz.

Das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz ist vergangene Woche in Kraft getreten. Damit werden die Länder verpflichtet, klinische Krebsregister aufzubauen, um Krebsdaten bundesweit einheitlich zu erfassen. Zudem soll das Einladungsverfahren zur Vorsorge von Gebärmutterhals- und Darmkrebs eingeführt werden. (sun)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hausärzte und BZgA starten Aktion zur Organspende

Ärzte sind wichtige Ansprechpartner für die Menschen in Deutschland, wenn es um das Thema Organspende geht. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. mehr »

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »