Ärzte Zeitung, 11.07.2013

Lieferengpässe

BAH fordert auf, Register zu nutzen

BONN. Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) hat seine Mitgliedsunternehmen aufgefordert, das neue Register über Lieferengpässe bei Humanarzneimitteln konsequent zu nutzen und ungeachtet der Ursachen für etwaige Lieferprobleme diese auch zu melden.

Das Register wird vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt. Nach Einschätzung des BAH ist Ärzten und Apothekern gleichermaßen "an Transparenz und Information gelegen, wenn Lieferengpässe gegeben sind, um sich frühzeitig auf die Situation einzustellen".

Das Register ist seit April 2013 auf der BfArM-Website eingestellt. Anlaufschwierigkeiten seien inzwischen überwunden, ließ kürzlich das Bundesgesundheitsministerium wissen. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »