Ärzte Zeitung, 06.05.2014

Schleswig-Holstein

Krebsregister zieht positive Bilanz

KIEL. Das Klinische Krebsregister Schleswig-Holstein (KKR-SH) hat ein positives Fazit seines ersten Arbeitsjahres gezogen.

2013 hat das Register nach eigenen Angaben über 17.500 Meldungen aus den Krankenhäusern und Praxen im Norden entgegen genommen und verarbeitet. Damit seien rund 70 Prozent aller onkologischen Erkrankungen erfasst worden.

Mit den Meldungen soll die Grundlage einer vernetzten klinischen Forschung und Qualitätssicherung erarbeitet werden.

Dazu erhebt das Register Daten zum Krankheitsverlauf und zur Therapie. Zudem organisiert es eine systematische Patientennachverfolgung, um die Qualität der Tumorbehandlung sektorenübergreifend überprüfen und fördern zu können.

Den behandelnden Ärzten wird nach Zustimmung der Patienten ein sicherer Zugriff auf die Patientendokumentation ermöglicht. Für die Patienten ist die Teilnahme freiwillig.

Das Register firmiert als eingetragener Verein der onkologischen Kliniken und Praxen. Unter den 42 Mitgliedern sind Klinikträger mit 27 Standorten in Schleswig-Holstein und 14 niedergelassene Strahlentherapeuten und Onkologen. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »