Ärzte Zeitung, 20.06.2014

Sterberaten

Sachsens Ärzte fragen nach

DRESDEN. Die sächsische Landesärztekammer will analysieren, warum im östlichen Teil des Freistaats überdurchschnittlich viele Menschen an einer koronaren Herzkrankheit sterben. Das erklärte Präsident Professor Jan Schulze bei der jüngsten Kammerversammlung in Dresden.

Sachsen liege 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, nur übertroffen von Sachsen-Anhalt. Im ostsächsischen Kreis Görlitz liege die Quote 43 Prozent über dem Bundesschnitt.

Schon 2013 habe die Kammer ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, mit dem Auffälligkeiten in der Statistik untersucht werden sollten - im Blick lag die Rettungskette. Es habe sich demnach aber gezeigt, dass diese nicht Ursache für die schlechten Werte sei , sie sei "sogar ausgesprochen effizient".

Nun würden die ambulante und die stationäre Morbidität und weitere Einflussdaten analysiert, kündigte Schulz an. (tt)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[20.06.2014, 14:41:52]
Dr. Andras Gyöngy 
Görlitz-Bogatynia
Kurz nach der Grenze hat es ein riesiges offenes Kohlebergwerk "Turow". Wie sieht es mit der Schadstoffbelastung, siehe Feinstaub, in der Region aus?? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »