Ärzte Zeitung App, 26.08.2014

TK-Auswertung

Berliner Frauen nehmen am seltensten die "Pille"

BERLIN. In Berlin sind die Verordnungsraten der "Pille" an junge Frauen so niedrig wie sonst nirgends. Darauf weist die Techniker Krankenkasse Berlin/Brandenburg hin.

Nur jeder dritte weibliche Teenager in Berlin hat sich 2013 mindestens einmal ein Verhütungsmittel vom Arzt verordnen lassen. Im Bundesschnitt wurde 42 Prozent der jungen Frauen die "Pille" verschrieben.

Die Kasse beobachtet mit Sorge, dass die jungen Berlinerinnen zugleich bei der Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im Bundesvergleich vorn liegen. Insgesamt gingen die Abtreibungen in Berlin nach Angaben des Amts für Statistik 2013 zwar um 5,1 Prozent zurück.

Laut TK liegen die 15- bis 17-Jährigen Berlinerinnen bezogen auf die Einwohnerzahl bundesweit aber ganz vorn, die 18- bis 19-Jährigen auf dem zweiten Platz hinter Bremen. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »