Ärzte Zeitung, 19.02.2015

Rheuma

DMP und ASV - sinnvolle Ergänzung

DÜSSELDORF. In der Versorgung von Patienten mit Rheuma könnte ein Disease Management Programm (DMP) langfristig eine sinnvolle Ergänzung zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) sein.

Das erwartet Dr. Regina Klakow-Franck aus, Unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss und dort Vorsitzende des Ausschusses ASV. "Die beiden würden sich komplementär sehr gut ergänzen", sagte Klakow-Franck bei einem Seminar des Bundesverbands Managed Care in Düsseldorf.

Die ASV Rheumatologie, zu der Anfang des Jahres die Beratungen begonnen haben, ziele auf die schweren Verlaufsformen der Erkrankung.

"Das DMP soll dazu beitragen, dass es dazu erst gar nicht kommt", sagte sie. (iss)Zum DMP Rheuma laufe zurzeit eine Literaturrecherche beim IQWiG. Die Beratungen würden wohl in diesem Jahr nicht mehr beginnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »